Kreditkarte

Bei vielen Kunden ist diese Zahlungsoption sehr beliebt. Es gibt Studien, in denen festgestellt wurde, dass ein Kunde der per Kreditkarte zahlt, mehr Waren in den virtuellen Warenkorb legt, als jemand, der auf anderem Wege zahlt. Der Grund könnte darin liegen, dass die Zahlung nicht unmittelbar erfolgt, sondern die Kreditkarte erst im nächsten Monat mit der Rechnungssumme belastet wird. Wer mit seinem Shop internationales Publikum ansprechen möchte, wird kaum umhin kommen, diese Zahlungsoption anzubieten. Besonders unter dem Gesichtspunkt, dass eine Überweisung ins Ausland oft mit sehr hohen Gebühren verbunden ist. Wer in seinem Onlineshop Zahlungen per Kreditkarte akzeptieren möchte, muss sich vorher an ein Kreditinstitut wenden, um seinen Shop als Akzeptanzstelle autorisieren zu lassen.

So bequem diese Zahlungsoption für die Kunden auch ist – für den Händler birgt sie einige Unbequemlichkeiten. So gibt es derzeit vier Kreditkartenanbieter, die verschiedenen Banken mit einer Lizenz zur Ausgabe der jeweiligen Kreditkarte ausstatten. Je nach Kreditkartenanbieter kommen auf den Händler Provisionen in unterschiedlicher Höhe zu, die im Höchstfall bis zu 8 Prozent betragen können. Weiterhin gilt es, die sensiblen Kundendaten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Das gilt sowohl für den Zahlungsvorgang, als auch für die Speicherung der Daten. Eine Übertragung der Daten sollte grundsätzlich mit einem SSL-Protokoll abgesichert werden, die Daten keinesfalls auf der Festplatte gespeichert werden. Das nicht unerhebliche Risiko bei der Datensicherung entfällt, wenn ein Acquirer eingeschaltet wird, der seinerseits die Daten speichert und die Zahlungsanweisung entgegennimmt. Händler, die den Dienst eines Acquirers in Anspruch nehmen, entgehen ebenfalls dem Risiko, dass der Kunde die Kreditkartenzahlung wieder storniert oder eine falsche Kreditkartennummer angibt.

Vorteile:

  • Wer im internationalen Geschäft agieren will, bietet den Kunden so eine attraktive Zahlungsoption an.
  • Kreditkartenzahler ordern zum Teil mehr Waren, als Kunden, die auf anderem Wege zahlen.

Nachteile:

  • Ehe diese Zahlungsoption angeboten werden kann, muss ein Antrag bei einem Kreditinstitut gestellt werden, mit dem der Shop als Akzeptanzstelle autorisiert wird.
  • Es fallen einmalige Implementierungskosten für die Software an, deren Integration mit einigem Aufwand verbunden ist.
  • Eine nicht unerhebliche Provision muss für jede Transaktion berechnet werden.
  • Wird kein Acquirer eingeschaltet, muss absolute Datensicherheit der Kundendaten gewährleistet sein.

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